|THINK TANK|

               * open source satire *

 

 
 
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Die Ablachecke für den User mit Niveau
Jetzt wird's interessant: Kommt bald die Abfuckprämie?

 

Ein Wort macht die Runde im politischen Berlin, ein Wort, das noch vor kurzem so systemzerstörerisch daherkam wie 'Bankenverstaatlichung'. Und selbst auf dem Bundestagsklo raunt man sich zu: "Schon gehört? Abfuckprämie!"
Was ist dran an der Geschichte? NKN hat investigativ wie üblich nachgefragt!

Heidito Geigerle, Minister für zwischenmenschliche Beziehungen, will nicht so recht rausrücken mit der Sprache, macht stattdessen voll die Sphinx: "Ein Längerer als ich hat mal gesagt: 'Sag niemals nichts zu gar nichts mehr!' Dem möchte ich mich vollinhaltlich anschliessen."

Ganz anders dagegen ein Mann der Opposition, Gregor Gysi: "Haben Sie eigentlich das Buch 'Der grosse Gysi' gelesen? Schon da wird festgestellt, dass Konsum alleine den Menschen nicht glücklich macht! Natürlich soll der Mensch konsumieren, aber er muss eben immer auch lustvoll konsumieren, sonst können Sie das doch gleich vergessen!"

Hohen kirchlichen Würdenträgern geht diese Diskussion allerdings ein wenig zu weit: "Ach ich weiss nicht, nachher geht's dann wieder los mit diesen Kondomen und dem ganzen Pille-Palle, da möchten wir doch eher abraten ...", zeigt sich Kardinal Orgler (Foto) noch unentschieden, dann eilt er festen Schrittes weiter auf seinem Weg, wohin, das weiss wohl nur einer, aber so ziellos wie Orgler durch die Gegend wankt, weiss wahrscheinlich nicht mal der das ...



der philosophische Streifschuss

Ach du liebe Zeit ... von Gingolf Birkel

"Freut euch des Lebens, so lange das Lämpchen noch glüht ...", sangen früher, um die Tranfunzel geschart, die OSRAM-Mitarbeiter, wenn sie sich ihren Frühstückskorn reinpfiffen. 'Wie lange das Lämpchen noch glüht' fragen freilich auch wir uns immer mal wieder und dann schauen wir bang zur Sonne empor und geraten ins Grübeln: noch 3 Milliarden Jahre? Vier? Oder doch fünf? Plus acht Minuten natürlich, denn Wissenschaftler haben unter Einsatz ihrer Elektronengehirne errechnet, dass das Licht von der Sonne bis zur Erde gut acht Minuten braucht. Um ein Gefühl für die Relativität dieser Zeitspanne zu erlangen, halten wir doch einfach mal alle zusammen acht Minuten die Luft an - kommt uns das nicht vor wie eine kleine Ewigkeit?
Und jetzt versuchen wir, in derselben Zeit ein Neunminuten-Ei zu kochen ...
Und wieder einmal erkennen wir: Gäbe es diese wunderbar verrückte Welt nicht schon, man wäre direkt versucht, sie schnellstens in einem schwarzen Loch verschwinden zu lassen!

Love&Peace
Birkel




 

...Auto-Messe Detroit

Frisch aus der Presse:
Der neue Zündapp Rooster!

DIE Sensation der diesjährigen Auto-Show Detroit: der wiedererstandene Motorenkonzern Zündapp und sein Retro-Future-Mobil Rooster "the Ego-Booster"! Mit der grössten vollintegrierten Warnblinkanlage der Welt, die selbst ein SUV-Fahrer nicht mehr übersehen kann! Darüberhinaus sei der Rooster, so Firmensprecher Mr. X, durchaus ein Fahrzeug für den gesittet-aggressiven Normalfahrer, dem in brenzligen Situationen leicht der Kamm schwillt. Weil das eine Nano-Kamera nämlich sofort registriert und auf dem Roof-Top in angemessene Animationen umsetzt.
"Wir haben hier also eine ganz neue Form der Einheit Mensch-Maschine. Diese Art des emotionalen Outsourcings wäre doch vor wenigen Jahren noch völlig undenkbar gewesen!", erläuterte Mr. X mit einem vielsagenden Seitenblick auf eher konventionelle Konkurrenz.
Ein Tipp für begeisterte Erstkäufer sei hier noch kurz weitergegeben: bitte daran denken, dass die Applikation "bigCock" umso imposanter im Rückspiegel des Vordermanns funkelt und sprazzelt, je dichter man auffährt!

 
 
 

Wenn Ministerpräsidenten erzählen ...

Heute: Peter Harry Carstensen im Sommermonolog

"Was macht der DAX? Der DAX macht rüber! Eigentlich macht er ja eher runter, aber rübermachen klingt so viel positiver und ausserdem kann man dann den ganzen Ärger besser irgendwelchen Ossis in die Schuhe schieben - denn es waren ja schliesslich irgendwelche Ossis, die pausenlos rübergemacht haben! Dennoch erinnert mich die Frage fatal an meine Jugendzeit auf der Hallig Snootebohm, wo immer alle um den Leuchtturm gerannt sind, wenn nach der Kirche wieder mal die Rumvorräte zusammengebrochen waren. Sicherlich - auch das nur eine Form des puren Aktionismus und hinterher waren meistens alle noch durstiger als zuvor ...
'Das ist kein Leuchturm - das ist ein Keuchturm!', spottete dann auch erbarmungslos der Ortslegastheniker. Bis er natürlich eines Tages spurlos verschwunden war ...
Muss ich noch erwähnen, dass der gute Mann auf den Namen Gerd Dax hörte? Jedenfalls riefen damals alle ständig 'Dax unter!', 'Der Dax dreht ins Negative!', 'Der Dax treibt uns noch alle in den Wahnsinn!'. Genau wie heute! Wäre es daher nicht auch heute wünschenswert, eine Meute zu allem entschlossener Grosskoalitionäre würde sich der Sache annehmen und den jetzigen Dax genauso den Naturgewalten entziehen, wie damals den anderen? So dass man vielleicht schon morgen auf die Frage 'Was macht der Dax?' dasselbe antworten könnte, wie seinerzeit Halligpastor Krabat, der dem mühsam angereisten Kommissar Köbes den schlichten Satz mit auf den Rückweg gab: 'Der Dax? Welcher Dax?'"


Soweit Harry Carstensen.
Noch ist dieser Ideensalat freilich nur ein ferner Traum, doch wenn alle mitmachen, unter weiser Führung der Episkopal-Diözese Norddeich ...

 
 
 
 
 
 


...Wiedergänger

Eilig mit Heilig:
... und noch ein Wunder!


Wie war das jetzt noch mal? Der Herr hat's gegeben, der Storch hat's gebracht? Doch - hört sich einigermassen vernünftig an. Was aber wäre, wenn der Stellvertreter auf Erden sich schnell noch ein paar Kompetenzen mehr zuschanzen würde? 'Santo subito' kann schliesslich nur der Anfang sein ...

 


...Privatsphäre

Anonymes Linsengrinsen
Das netSkater.net-Versprechen


In einer Zeit, in der es selbst Terrorfürsten nicht vergönnt ist, sich ins Private zurückzuziehen, ohne dass gleich mehrere Kohorten von Navy Seals die Haustür eintreten, sollte diese Meldung einschlagen wie eine Block-Buster-Bombe: netSkater.net, das lustige Satire-Magazin, garantiert hiermit seinen Lesern, Usern und selbst seinen schärfsten Kritikern die ab-so-lu-te Heiligkeit der Privatsphäre, zackbumm!
Sollten Sie also - und das kann ja schon morgen sein - bei uns als Fotobeweis für sinnfreies Dahinvegetieren in vorapokalytischen Zeiten erscheinen, seien Sie versichert: niemand wird Sie jemals erkennen - da können Sie trinken, was Sie wollen!
Denn wir sind anders - wir sind nicht wie die Politiker, von denen der Volksmund so richtig sagt: "Politiker - man kann sie kaufen, man kann sie bezahlen, nur eines kann man sie nicht - man kann sie nicht glauben!"
In diesem Sinne - ein schönes Leben noch!

PS: Schicken Sie uns ein paar Fotos von ihrem sinnfreien Dahinvegetieren?


 

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.. In einem Satz:
"Ich hatte einen Traum ... alle Autos der ganzen Welt wurden wegen klemmender Gaspedale zurückgerufen ... oder wegen Bremsen, die haken ... oder Auspufftöpfen, die blaken .. oder Hupen, die quaken ... dann erwachte ich schweissgebadet, weil schon wieder ein Toyota gegen meine Schlafzimmerwand gekracht war!"
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...Philosophie heute

Grossbaustelle: Die Transformation der Erde in eine bessere Welt



Die Transformation der Erde in eine bessere Welt? "Gar kein Problem, müssen sich nur alle mal kräftig am Transmissionsriemen reissen!", befand seinerzeit Karl Marx launig und hatte damit für die nächsten 150 Jahre das Thema absolut versenkt. Flappsigkeit aus Deutschland - das hat wohl zu allen Zeiten nur kontraproduktive Folgen. Da brauchte es schon Angela Merkel und ihre Goodwill-Tour durch die Vereinigten Staaten, um die Idee einer better world wieder auf die Tagesordnung zu setzen. "Und wie erreichen wir eine bessere Welt?", deklamierte Merkel während ihrer Rede vor dem house of congress - und gab sogleich die einzig richtige Antwort: "Natürlich nur durch Überwindung des US-Imperialismus auf allen Gebieten!" Ihr spiritueller Godfather, Volker Kauder, habe es da mit der Bekehrung eins Cola-Verkäufers schon ganz richtig gemacht: "Cola? Kannste in der Pfeife rauchen!"

Nach ihrer umjubelten Rede wurde Merkel von den Obamas sogleich durch Bloomingdale's gelotst. "Diese Warenvielfalt! Das kennt unsereins ja gar nicht", liess sie ehrfürchtiges Staunen durchblicken, "das würde mich jetzt glatt aus den Schuhen hauen, wenn ich mir welche leisten könnte."
"Die bessere Welt - ohne Zweifel beginnt sie hier und jetzt", lautete zwangsläufig das Fazit und auch als der Verkäufer in der Obstabteilung das Pfund Bananen nicht umsonst rausrücken wollte, blieb Merkel stets die konziliant agierende Pfarrerstochter aus der Uckermark: "Ich hoffe, dass dir Arsch heute abend nach dem Nachtgebet die Ohren abfallen!"
Dann ging's auch schon zurück nach Deutschland, allerdings nicht ohne den umweltpolitisch völlig überforderten amerikanischen Freunden gleich den nächsten Besucher anzukündigen: "Ich schick euch mal den Roettgen vorbei - der zeigt dann nachhaltig, wie man die Welt im Kleinen rettet!"
Da freute sich selbst die notorisch kritische Washington Post: "Der Klima-Kasper kommt!"
Holy Cow: becomes all etwa doch noch good?



... Teil zwei im Kampf der Titanen

Now I'm a believer:
Wer hat den Grössten?


Der religiös infizierte Mensch unserer Tage hat es auch nicht gerade leicht: gerade das Übermass an Information, speziell durch die neuen Medien (Twitter!), führt leider kaum zu erbaulichem Miteinander, jedenfalls was die Tiefe der mystischen Erfahrungen angeht. Da uns allen somit eine Art geistliches Fukushima droht (Hinfortschmelzen der Transzendenz-Synapsen), hat Kanzlerin Merkel zum letztmöglichen Mittel gegriffen und eine Super-Ethik-Kommission eingesetzt - sozusagen dem gutgläubigen Mittelstand zur Ehr, den linken Nichtsnutzen und Ungläubigen aber zur Wehr.

Merkel: "Es gilt der Satz: Die beste Religion ist für unsere Bürger gerade gut genug! Welche das ist, kann jedoch nur eine streng marktwirtschaftlich orientierte Schöpfer-Nutzen-Rechnung herausfinden, natürlich in sportlich fairem Wettstreit auf Basis unserer abendländisch-christlichen Wurzeln: möge also die beste gewinnen!"

Die sogenannte Soulfood-Kommission (Yogi Löw, Karel Gott, Madonna, Margot Kässmann) hat nun eine Empfehlung abgelassen, die aufhorchen lässt: angedacht sind demnach klerikale one-man-teams, die während einer 30-tägigen Spielzeit mehrere Runden hochsportlicher Tätigkeiten gegeneinander ausüben - und der Sieger kommt eine Runde weiter.
Merkel: "Das ist religions-politisch voll korrekt: die Zeiten, als Jahve sich noch mit Baal geprügelt hat, sind halt einfach vorbei, wir leben ja nicht mehr in der Steinzeit! Am Ende steht die einzig wahre Religion wie ein Fels in der Brandung und der müssen wir dann eben alle huldigen, das ist doch völlig alternativlos!"

Ja, wer erst einmal religiös befeuert ist, besitzt - ausser einem enormen Mass an Toleranz - auch einen überaus praktischen Dehnungsmechanismus, was ewige Wahrheiten anbelangt, so ist das nun mal.

Das war der Stand von letzter Woche. Doch was hat sich seitdem getan, im Kampf der Glaubens-Giganten?

Hier nun Teil zwei - Dalai Lama und Rabbi Seligman im 30-Tage Stress-Test!
Hier nochmal Teil eins die ersten sieben Tage der Vorausscheidung!

Ein Himmelreich komme - die Frage ist bloss, welches. So be irgendwie prepared ...

 
 


... E10-Dramatik

Das wird geil:
Wenn im Tank der Zapfhahn jodelt



Zugegeben - darauf ist Brüderle noch nicht gekommen: den Benzin-Zapfanlagen-Motivationssound, der nur erklingt, wenn man Bio-Sprit abgreift. Aber sicherlich sind die üblichen brain-stormer nicht mehr allzu weit von dieser Lösung des Problems entfernt ...
Doch auch andere Menschen machen sich so ihre Gedanken - und da sind manche dabei, von denen man es nun wirklich nicht vermutet hätte ...

HIER!

Siehe in diesem Zusammenhang auch 'Tugend forscht'!

 
 


... Wann, wenn nicht jetzt?

Verzweifelt gesucht:
Intelligenz 2.0


Die Bundesregierung verneint. Noch. Forschung im Fachbereich 'Künstliche Intelligenz' habe keine Priorität im Kabinett Merkel, nein, nein, ganz bestimmt nicht. Schliesslich, so Regierungssprecher Glaubnix, wäre man ja bereits mit natürlichen Intelligenzlern der Marke Westerwelle, Niebel, Ramsauer und Pofalla gesegnet, um jetzt nur mal einige wenige zu nennen. Es bestünde demnach in dieser Hinsicht nun wirklich kein Handlungsbedarf und überhaupt: "Das sind ja zum Teil die reinsten intellektuellen Überflieger, aber das haben Sie jetzt nicht von mir ..."

Das 'Lob der Künstlichen Intelligenz': ist es also nur eine verspielte Feierabendbeschäftigung für unbefriedigte Nerds - oder etwa doch schon das nächste dicke Ding von Mutter Natur? Also der Survival-of-the-fittest -Knaller der Nach-Guttenberg-Ära?

Entscheiden Sie selbst ...


Musique ünd Text: Francoise et les Fleurs Fatales! Filmed by Mahatma Boerzel in Cat-Scope ...
 
 
 
 
 
 
 
 
...Expertentelefon
Wissen was geht:
Klare Sozialkante!

Um den Anschluss an die wählende Basis nicht völlig zu verlieren, haben sich führende Politiker aller im Bundestag vertretenen Parteien dazu bereit erklärt, Fragen des täglichen Lebens en passant zu beantworten. Den Anfang macht Sigmar Gabriel von der Sozi-Partei SPD, weil er der Dickste ist.
Frau Kevinia Makrol aus Wiesbaden möchte wissen: "Muss man Pizza mit Messer und Gabel essen?" Sigmar Gabriel kennt sich da natürlich bestens aus ("Hab in meinem Büro eigenen Speiseaufzug"): "Liebe Frau Makrol, Sie können ganz beruhigt sein, müssen müssen Sie nur eins: am Sonntag in die Kirche gehen! Und daran wird sich, jedenfalls solange ich gefühlter Chef im Ring bin, auch nichts ändern!"
Na, sehen Sie, Frau Makrel, alles gar nicht so schlimm - wenn Sie Ihre Aufback-Pasta lieber mit Stäbchen harpunieren wollen: nur zu!
"Das war leicht!", zeigt sich Gabriel hocherfreut, weil sich jetzt die langen Jahre in der Hofberichterstattung doch noch irgendwie ausgezahlt haben, "aber die Kollegen kriegen bitte schwerere Fragen, nöch?"
Nun, wir werden sehen - als nächster wird jedenfalls Umweltmini Röttgen die Frage von Ludger Baumjohann aus Gelsenkirchen präsentiert bekommen: Wieviele AKWs gehen auf ein Naturschutzgebiet? Hört sich ja nach einer echt harten Nuss an - die Antwort 'Die Null muss stehen' scheint gut informierten Kreisen zufolge allerdings bereits im Vorfeld ausgeschlossen.
#

 

 
...Raus aus dem Jammertal

Aufstand der Gerechten:
FDPimp up your Life!

Weil die alten Säcke in der FDP den Karren trotz GPS, Seitenaufprallschutz und bester finanzieller Absicherung gegen die Wand gesetzt haben, wollen nun die jungen Wilden (sagt man halt immer so schön) den Dienst-Daimler wieder aus dem Sumpf ziehen. Die Partei der ungezähmten Individuen - endlich einig wie ein Mann: da scheint uns im Mai aber ein ganz besonders herzerwärmendes Bild ins Haus zu stehen ... wir aber zeigen's Ihnen heute schon: KLICK!


 

 


...Shout Bamma-Lamma!

Almdudler's progress:


Chillen unterm Gipfelkreuz


(Alpen-Rap, wie aus Granit geschlagen):

"Yo! Das hammama g'schafft! Der Gipfel! Die Sonne! Yo, yo!"
"Yo! Die Majestät der Berge! Die Gletscherzunge! Das hammama g'schafft, hammama richtig gut g'schafft!"
"Yo! Aber jetzt lammama lamsam wieder runtersteigen!"
"Yo! Lammama lamsam wieder runtersteigen, aber ganz lamsam!"
"Lammama lamsam runtersteigen, yo?"
"Yo! Bin ja völlig kapott!"
"Yo! Da kammama sehen!"
"Yo, yo, na dann: lammama?"
"Yo, man, yo, lammama: go!"


 

 

 

.. Der NKN Reiseführer:

Mal ganz ehrlich:

Sind Sie es nicht auch langsam leid, ständig die selben Reiseberichte zu lesen? Nordpol, Südpol, und wenn's originell sein soll, irgendwas dazwischen? Ist doch das Letzte! Der netSkater hat daher beschlossen, ab sofort nur noch wirklich interessante und lohnende Ziele zu besprechen. To boldly go, where no man has ever been before ... oder waren Sie etwa schon mal auf RIGEL IV?

Nach Rigel IV geht's
HIER!

Trinidad ist reisetechnisch gesehen ja ein uralter Hut, sozusagen der Borsalino der Karibik. Das ändert sich aber schlagartig, wenn der nötige Schuss Voodoo hinzukommt: Auf, auf zum Knochenorakel-Hexeneinmaleins!

Folge dem Zauberspruch >>>>>>>>>>>>
sniggety-snaggety-snOOk!

..
 
 
Stars und Sternchen

  Wir gratulieren: Udo Lindenberg wird 75!



Es ist das unveräusserliche Vorrecht einer Falschmeldung, so lange in alle Welt hinaustrompetet zu werden, bis sie stimmt. Deshalb müssen Sie, werter User, auch in den nächsten 10 Jahren pünktlich zum 16.5. mit DEM hier rechnen:
'Hirndoping' heisst also das Zauberwort des nach grenzenlosem Wissen strebenden neuen Menschen - doch was ist das schon gegen 'Hutdoping'? Der Mann mit dem Hut wird 75 und hat allein aus diesem Grund sogar einen neuen Stetson aufgesetzt!
Aber er war ja nicht der einzige, der letzten Monat für mächtig Alarm gesorgt hat. Da gab's noch ganz andere ...

Ihr wollt die Wahrheit? Hier steht die Wahrheit!



 
 
...Wir gratulieren

Aktion 'täglich ein bisschen besser':
Die Preise sind vergeben!



'Muttis Bester' und die 'beste Mutti' haben soeben ihre Preise abgeholt und streben nun eiligst dem heimischen Atomherd entgegen, um bei einem gepflegten 'Cuba libre' die Gunst der Stunde runterzuspülen!
Wir haben zwar oben schon mal gratuliert, wiederholen das aber aus nachhaltiger Staatsraison gerne noch einmal.

Und hier gibt's den Kack nochmal in GROSS!

 

 
.. Neue NKN-Frau fürs Grobe

Frau Blasig warnt:
Wie schnell ist es passiert!


Ja, es gibt noch viel zu erforschen, zu entdecken und in Gesetze zu giessen ... aber erst nach der Sommerpause - sagen wir mal, so ab Mitte Oktober? Na, dann bis dann, liebe Leser - ja, bis dann, denn bis dann möge die Yacht mit uns sein!


 


... HechelQuietsch

Neuer Trendsport: Water-gurgling





Zunächst wagt man ja seinen Ohren nicht zu trauen - was haben sich die Schweizer denn da wieder einfallen lassen? Aber wenn man erstmal seine Abwehrreflexe vor dem Unbekannten überwunden hat, kommt man aus dem Rennen gar nicht mehr raus ... hier: wie frisch ausm Wasser!

well, well ... ein bisschen Musik und der Mensch ist zufrieden, yapp?


 


...Kurzmeldung der Woche

Einmal Globus und zurück:
Wenn Weltenbummler aufeinander prallen ...


... kann unsereins (Foto) nur noch konsequent die Löffel anlegen: "Wie haben Sie denn die Wüste Gobi gefunden?" "Oh, ganz zufällig, als ich einen kleinen Felsgipfel beiseite geschoben habe ..."


 

 

 


...Bildungspaket

Satt lernt gut:
Etwas Warmes braucht der Mensch


Auch der Nachwuchs aus bildungsfernen Schichten soll sich mindestens einmal pro Tag eine warme Mahlzeit hinter die Kiemen schieben, haben führende Wissenschaftler im Bildungsministerium errechnet. "Also ausser Kartoffelchips aus der Mikrowelle", ergänzt Frau v. d. Leyen scherzhaft. Dann droht die Mutter der Nation dem Prekariat kurz mit dem Zeigefinger und denkt weiter intensiv über den Ankauf einer Dosenbierfabrik nach ... und hier die frohe Botschaft!

 



 
 


...Muttertag 2011 bricht alle Rekorde

 
Das hat mal wieder gerockt: Der Muttertags-Liveticker


Das hatte die Welt so auch noch nicht gesehen: den Muttertags-Liveticker im NKN! Von morgens früh bis in die späten Abendstunden überschütteten wir unsere User mit den allerschönsten Muttertagsmeldungen aus den Bereichen Politik, Grobmotorik und antizipatives Bonzentum. Hier nun in bunter Folge die erfreulichsten Meldungen:

+++ Beepbeep: Berlin 7:15 Uhr: Wie bitter - niemand gratuliert Merkel zum Muttertag! +++ 8:23 Uhr: Top - Lena schenkt Mutter ausgefüllten Lottoschein! +++ 9:33 Uhr: U. von der Leyen bekommt siebenmal Frühstück ans Bett geliefert - wird sie bald platzen? +++ 11:11 Uhr: Zu Guttenberg hat dieses Jahr kein Geld ausgegeben: "Wir schenken uns nichts zum Muttertag!" +++ 14:51 Uhr: Muttertagsüberraschung aus Peking - Chinesische Führung schenkt Ai Weiweis Mutter Erklärung über Verhaftung: "Ai Weiwei war böse!" +++ 19:56 Uhr: Wirklich nur ein Missverständnis? Helmut Kohl feiert in aller Gelassenheit Buddha-Tag! +++ 21:34 Uhr Madonna beschliesst Feierlichkeiten mit abschliessendem Statement: "Muttertag war wie immer - 90% Transpiration und 10 % Botox!" +++

Wen es jedoch nach einer Steigerung verlangt, der bediene sich beim notorisch unsterblichen Pastor Fliege: an meine Mutti, meine Schwiegermutti und meine fast Schwiegermutti.
Mentales Wohlsein & keep on motherdaying bis zum nexten Jahr!


#
 
 


...Wo, wenn nicht hier?

Invasion der Durchblickerbrillen:
Die Hornies kommen!



Kaum fliegt irgendwo ein Atomkraftwerk in die Luft, ist man als Umweltminister sofort ein gefragter Mann: da sollten die Weisheiten der Stunde dann aber auch im passenden Outfit präsentiert werden! 3-Wetter-Taft alleine reicht jetzt nicht mehr - da braucht es schon den optischen Kernaussagen-Verstärker Nummer eins, die original Durchblickerbrille mit Super-Horny-Optik! Und tatsächlich: betrachtet man nur einmal unsere obige vorher-nachher Fotostrecke, wird abrupt deutlich, wo der Hammer hängt, der Hammer der Horn-Optik-Kompetenz!


Klar, dass die Opposition da nicht zurückstehen will! Was allerdings so unbeschwert als Rücksturz in Zeiten der Seriosität daherkommt, ist in Wahrheit ein High-Tech-Produkt unserer Tage. Die Gläser aus unzerstörbarem Duroglass, der Rahmen nicht etwa aus Horn, sondern aus Blei: strahlungsfest, abhörsicher, wartungsfrei - mit einem Wort: das Gewicht der Brille ist der Schwere der politischen Aufgabe durchaus angemessen!

Nur der Aussenminister hat wieder mal nicht kapiert, wo die Glocken hängen - vielleicht erklärt es ihm ja demnächst sein neuer Freund Gaddafi?

 
 
 
...+++ Egg-Breaking-News +++

Glibber-Glabber:
Das ewige Ei

Einer schändlichen Eierattacke musste sich unlängst Präsident Wulff unterziehen. Darauf kann es nur eine Antwort geben - die öffentlich-rechtlich-demokratische: Die HIER!

 
 




...Muttertag

Wissenschaftler berichten: So feiern wir!


Obwohl wir alle den neuesten Muttertag bereits ausgiebig gefeiert haben, wollen wir zumindest ein Rätsel noch schnell aufklären, weil auch an hohen weltlichen Festtagen das Schweinegrippe-Virus niemals schläft: die Sache mit dem Tamiflu. Wenn man 'Tamiflu' rückwärts liest, ergibt sich nämlich überraschenderweise 'Ulfimat', und das hört sich ja schon ganz anders an ...
Tatsächlich ist Tamiflu eine Erfindung des Ausdauerchemikers Ulf Matussek ("Auf gar keinen Fall verwandt mit dem gleichnamigen Spiegel-Zampano!") und hat seinem Schöpfer schon so manchen harten Euro eingebracht.
"Kann man momentan auch wirklich gut gebrauchen!", sagt Matussek noch rasch, dann muss er uns auch schon erklären, woher denn das "i" im Produktnamen stammt.
"Ach das", Matussek lächelt jetzt versonnen. "Also, mein Mutterl hat mich als Bub ja immer 'Ulfi' gerufen ...", wird der knallharte Chemiker plötzlich butterweich, "und weil man nicht immer nur nehmen, sondern auch mal geben soll ... und weil doch grad erst Muttertag war ..."
Wir haben verstanden. Und aus diesem Grunde bieten wir unseren Usern einen Muttertagsservice der gehobenen Art: das netSkater.net Ganzjahres-Muttertagsüberraschungsposter!Das kann das Mutterl dann von ihrem Flachbildschirm abmalen, durchpausen oder ausstanzen und auf Dachpappe löten!
Denn wie sagte schon der Champion im Steherrennen, der Grosse Boerzelius: "Na bitte - geht doch!"

Gehet nun aber auch Ihr und bedenket stets: was für den Papst das Kondom, ist fürs Virus allemal ein frischgebügeltes Tempotuch - die Hölle auf Erden!
Muttertagsganzjahresposter - hier!


.. Sound-Check

ANNES TIPP: Portishead



.....


... Peinliche Persönlichkeiten
Grosse Leserumfrage:
Ja, was ist denn das für einer?

Können Sie sehen, wenn Sie gleich hier weiterklicken - zuvor aber noch ein kleiner Tipp: Nein, das ist nicht Gaddafi bei dem Versuch, sich einen Rettungsflieger zu zimmern!
Hätten Sie übrigens gedacht, dass 'Schlechtes Wetter' gar keine Erfindung der Neuzeit ist? Ist aber so! Schon Archimedes, Sophokles, ja, selbst Homer liefen nicht das ganze Jahr über mit Sandalen durch die Gegend - auch diese Geistesgrössen mussten bereits damals in kalten Winterzeiten ihre Mukluks umschnallen und die Südwester gürten.
Na, und DER hier erst mal ...


.. SOUND-Check

NORAS TIPP:
NICK CAVE: THE CARNY








...Libyen-Krise

Camel-Trophy 2011:
Nadelöhr Tripolis!


Die Koalition der Willigen, um nicht zu sagen der Gutwilligen, möchte bei ihrer humanitären Notaktion Kollateralschäden so gering wie möglich halten ... manchmal jedoch gibt es einfach zu wenig Weg für ein Ziel ... hier mehr!



...Gott und die Welt

Wunder des Alltags:
Blasphemie-Stau in der Autobahnkirche


Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben ... Der Frömmste aber ist der Papst. Wenn der es schon nicht schafft - wie soll es da einem seiner Angestellten gelingen, sagen wir der Nummer 266.139 auf der nach unten offenen FROMMS-Skala? Unreines Gedankengut und gelebtes Gutmenschentum - gar nicht so selten in unserer Zeit, gar nicht so selten ...



...Naturwissenschaften

Grosser Holy Event Contest :
Mein schönstes Osterwunder!



Ostern wäre zwar wieder einmal glücklich überstanden - was aber ist ein kirchliches Hardcore-Fest ohne das dazugehörige nachhaltige Wunder? Wie das in Wuppertal-Elberfeld beispielsweise, im Gewerbegebiet-Ost. Hier verflüssigt sich eine firmeneigene Reklametafel zuverlässig immer dann, wenn anderswo noch der Osterhase über dem George-Foreman-Gedächtnisgrill brazzelt. Meint Filialleiter Esterhazy: "Zuerst war uns die ganze Geschichte ja schon irgendwie peinlich. Ich mein, wie sieht denn das aus, 'ne heulende Werbetafel. Aber mittlerweile haben wir uns daran gewöhnt, da würde direkt irgendwas fehlen, wenn hier mal nix Heiliges abgehen würde und ausserdem - unsere Kundschaft kann doch nur davon profitieren, wenn das gesamte Warenangebot quasi amtlich gesegnet aufm Grabbeltisch liegt!"

Fasziniered - damit dürften die Kollegen aus Wuppertal aber ganz weit vorne liegen bei unserem grossen After-Oster-Wettbewerb! Doch auch SIE können natürlich noch teilnehmen - suchen Sie Inspiration? Dann schauen Sie ruhig mal hier vorbei, bei Esterhazys Superwunder. Sehen Sie selbst ...






...Endlich Sommer!

Urlaub und Erholung: Wenn einer eine Reise tut ...

... dann kann er was erleben. Weiss man doch. Vor allem aber kann er was bezahlen. Weiss man doch erst recht. Oder glaubt man jedenfalls zu wissen - und übersieht dabei völlig, dass es auch gaanz anders geht ... Unser Investigativ-Redakteur Mr. X hat jetzt unter Einsatz seines gesunden Menschenverstandes herausgearbeitet, wie das dereinst aussehen wird, mit dem Urlaubmachen für lau, auf Kosten des Steuerzahlers, und da ist noch nicht mal ein einziger Grieche mit im Spiel! Da werden wohl auch Sie schockiert sein, wenn Sie seinen Bericht lesen - rechnen Sie mit dem Schlimmsten ... HIER!



...Geldsack-Leaks

Rätselhafte Arbeitswelt: Warum immer nur der Beste gewinnt


"Con los pobres de la tierra ..." - der Chef betritt singend und swingend den Besprechungsraum.
"Heute", beginnt er maliziös, "heute möchte ich die Ernte unserer grossen Twitter-Offensive einfahren. Kurzum: wer den besten Geldsack-Tweet gebaut hat, bekommt den ersten Preis!" Und wie um seinen Worten gebührenden Nachdruck zu verleihen, beginnt er, seine sämtlichen Twitter-Utensilien vor sich aufzutürmen: die goldene Follower-Harpune, die 27-bändige Brockhaus-for-Dummies-Ausgabe, den Retweet-Nachzähl-Abakus ...
"Fangen wir", donnert er, "fangen wir fairerweise ganz unten an: Boerzel! Was war IHR Top-Tweet in den letzten vier Wochen?"
Boerzel wuchtet nun seinerseits Arbeitsmaterial auf den Redaktionstisch: ein Block, ein Bleistift, ein Ratzefummel ...
"Das ist aber längst nicht so eindrucksvoll wie beim Chef", moniert Redaktionskamerad Schnürschuh und erntet dafür heftiges Kopfnicken seiner Kollegen und seines Chefs.
Doch kann das Boerzel aus der Ruhe bringen? Beileibe nicht: "Der hier ist mir einfach so zugeflogen", guckt Boerzel stolz und deklamiert beseelt: " 'Du willst Geld, Sex und Macht, bist aber doof? Dann hier: der lachende Geldsack!' Damit kriegen wir 99% der Zielgruppe! Mindestens!"
"Naja", brummt der Chef, "naja, jetzt möchten wir aber mal hören, was unser Sportass Pastor Dorsch so auf der Pfanne hat, nicht wahr?"
Der räuspert sich kurz und knarzt in die Runde: "Hedonismus pur - das zieht immer: 'Der Lachende Geldsack - das einzige Magazin, das die geistig-moralische Wende notfalls per Nacktscanner durchzieht!' Ganz schön gewagt, wie?"
Der Chef zieht ein Gesicht, als hätte er in eine Zitrone gebissen, doch schon meldet sich Tippsy van Tussle: "Na, dann passt mein Tweet ja ganz hervorragend: 'Männer, voll der Säuernis, die dennoch unverzagt hineinbeissen in die Frucht des Unverständlichen: den lachenden Geldsack!' "
Auch Justitiar Brennecke hält jetzt nichts mehr: "So hört denn meinen Tweet: 'Ob West ob Ost / es bleibt ein Trost / ganz einfach zu bestellen / der kommt dann mit der Bundespost / aus dubiosen Quellen: DER GOLDENE LACHSACK'
Der Chef blickt nur noch starr geradeaus - wie ein Reflex aus besseren Tagen hört man ihn mit flacher Stimme säuseln: "Ach was soll's - und was haben Sie beizusteuern, Herr Hulk?"
Spadakus Hulk, Kassenwart und Schuldeneintreiber, wiegt zunächst unentschlossen seine voluminösen Hängebäckchen, dann verkündet auch er seine Lieblingsspruch: "Banker aller Länder - vereinigt euch! Ihr habt nichts zu verlieren als unsere Euros!' Wir sollten uns nämlich konsequent auf die Seite der Eliten schlagen!"
Da horcht der Chef auf: "Nicht schlecht, Herr Hulk! Gar nicht mal so schlecht! Das würde ja gerade noch fehlen, dass jemand meine Euros verliert! Sehr tüchtiger Ansatz! Aber jetzt hören Sie doch mal meinen Tweet, wenn's recht ist. Also: 'Die wichtigste Meinung? Deine eigene! Und hier kriegst du sie verpasst: der lachende Geldsack!' Ganz schön clever, woll?"

"Eindeutig der beste Tweet von allen, der Chef gewinnt!", ist sich die Redaktion augenblicklich einig, doch wieder einmal ist Boerzel das letzte Wort vorbehalten: "Wie jedesmal, der Chef gewinnt! Seehr merkwürdig!"
Und auch wenn die Wahl zum Tweet des Monats im Grunde recht flott über die Bühne gegangen ist - mehrere Teilnehmer der Sitzung sind bereit zu schwören, dass am Ende der Veranstaltung der Chef gemurmelt haben soll: "Na also - warum nicht gleich so?"


Aber so ist das nun mal: Ungeduld ist die Höflichkeit der Leistungsträger!

 
 


...Stand-up-Medizin

Raten und Reimen: Eine notwendige Ergänzung

Noch vor wenigen Jahren war es ein gewohntes Bild im Salvator-Eck zu München, der Stadt mit dem nunmehr strengsten Nichtrauchergesetz der Welt: Guntram Wieshäupl (Foto) gelingt es für wenige Sekunden, sich von seinem Weizenbierglas loszueisen und einem Nebelhorn gleich folgenden Satz in den schwadenverhangenen Schankraum abzusondern: "Alkohol und Nikotin rafft die halbe Menschheit hin, ohne Alkohoholol und Rauch stirbt die and're Hälfte auch!" Dann widmet er sich wieder umgehend den wirklich wichtigen Dingen des Lebens, jedenfalls so weit man es erkennen kann ...

Damit kommt heute natürlich keiner mehr durch! Zunächst einmal muss der unsägliche Name des Protagonisten geändert werden. In Daniel Bahr etwa. Ja, Daniel Bahr klingt gut, das riecht nach Vertrauen und harter Währung. Sodann sollte der Ort der Handlung selbstredend nach Hamburg verlegt werden, denn in Hamburg steppt der momentane Gesundheitsbär. Und aus dem Glas Weizen wird en passant ein "Küstennebel" oder gar ein "Elbwässerle", was man eben heutzutage gerne so wegpichelt im hohen Norden!
Drittens und schlussendlich aber unterziehen wir den betulichen Reim einer zeitgemäss-groovenden Runderneuerung, dem sogenannten update: "EHEC, Fusel, Nikotin rafft die halbe Menschheit hin, ohne Gurken, Schnaps und Rauch ... " na, Sie wissen schon.
Eine Grossvater-Weisheit ist nun zu einem urban-legend-statement mutiert, das punktet bei den early adopters - wer aber noch eins drauf setzen will, der legt einfach knackig mit folgender breaking-news nach: Daniel Bahr (Foto) soll, nachdem Sprossen unter Starkverdacht stehen, ein allgemeines Leiter-Verbot für ganz Niedersachsen erlassen haben ...
Damit hat man dann nicht nur die Zweifler (Foto) sondern auch die Lacher (Foto) auf seiner Seite ...

 
 
Und nun noch ein wenig FRANKEN-Bashing.
 
 Meine Herren - Fränkisch ist ja wohl wirklich das Letzte! Kein Wunder, dass sich der Holländer da lieber hinter sein heimeliges Heringsfass verkrümelt, statt auf der harten Schulbank 'Duits' zu inhalieren! Es gibt allerdings noch weitaus furchterregendere Nachbarn als die 'Duitssmakers': So weiss zum Beispiel das philosophische Reisemagazin 'de bevinding' in seiner neuesten Ausgabe zu berichten: "Von Grönland ist es nicht weit nach Holland. Einem klassischen Tiefstaat. Analog zu einer gewissen Flachheit in Ästhetik und Denken seiner Bewohner misst der höchste Berg Hollands geschätzte 20 Meter, das jedoch reicht gerade mal für einen Startplatz zum Käsewettrollen. Da es sich bei diesem Tiefstaat aber auch um einen Kleinstaat handelt, rollt der eine oder andere Käse schon mal bis nach Belgien. Und niemals kehrt er wieder und nie kehrt er zurück ... denn die Belgier fressen natürlich alles auf. So ist das nun mal in einem Vielvölkerstaat: fressen und gefressen werden! Und das auch noch bilingual ..."
 
Sagt ja wohl alles!

 
 

 
...Mörkel-Mania

Setzen, bitte:
The principles for which we stand


"I never promised you a rosegarden", sang Barack Obama auf Deutsch, als Angela Merkel jetzt mal eben zum Freiheitsmedaille-Abgreifen übern grossen Teich gejettet kam.
"Aber nicht, dass ihr mir hier die 'Arsch-mit-Ohren-Medaille' andrehen wollt", wusste sie mit feinem Humor zu entgegnen - zwischen die Chemie der beiden passt eben kein einzig' Blatt Papier - jedenfalls keins, auf das man die Prinzipien schreiben möchte, für die wir verwestlichten Demokraten so einstehen ...
Welche waren das aber noch mal gleich? Bei eventuellem Erklärungsbedarf bitte HIER einklicken.





... RumpelGroll

Nicht schon wieder! Island? Fiesland!



Das hatten sich die unzähligen Flugpioniere auf dem Hamburger Heidi-Kabel-Airport wohl auch anders vorgestellt: statt sich pfeilgeschwind in die Lüfte zu erheben, war stundenlanger Landgang angesagt. Und warum? Vulkanausbruch in Island! Sofort schwärmten Erste-Hilfe-Kamera-Teams aus: "Können Sie schon realisieren, wie Sie sich jetzt fühlen?" "Meine Frau und ich fühlen uns total verascht!" War ja klar.
Doch das ist noch nicht einmal alles: den so kläglich Gestrandeten droht überdies Gefahr aus einer ganz anderen Ecke ...
"Ich sage nur EHEC!", raunt Gemüsegrosshändler Gramke und verteilt grosszügig Rohkost an Freund und Feind.
"Kann man nix machen", flüchtet sich Lufthansa-Fluggast Nummer 313-769 in Resignation, "da wird wohl bald die grosse Scheisserei losgehen."
Und eine Etage tiefer, in der sogenannten Billigflieger-Holzkantine, bringt es Supermodel Klara P. auf den Punkt: "Ob man jetzt oben die Kotztüte bedient oder hier unten die Wasserspülung - aaach, ich hasse Island!!"

Island selbst hat indes bereits reagiert: erste erschreckend realistische Warntafeln (siehe Foto) halten den Wandersmann ab von den gefährlichen Bereichen rund um das "Paradies der Vulkanologen" (M. Spock). Andere Länder, andere Sitten? Oder doch eher der Beginn einer transatlantischen Schlechtwetterperiode? Wenn man das doch nur wüsste ..






.....Promis unterm Weihnachtsbaum:


Fischer <> Guttenberg:


Zwei wie Arsch und Eimer!


Ja, so haben wir's gerne: Prominente unterm Weihnachtsbaum! Zum Beispiel dieser Joschka Fischer, obwohl, eigentlich ist der ja gar nicht mehr prominent, eher schon prominös.
Ziel- und zügellos Kohle abgreifend für ein abgasfreies Alter zieht er durch die Welt und hat gerade erst bei BMW angeheuert, um bringt dort die betrieblichen Umweltaktivisten nachhaltig auf Zack zu bringen! Ach, wer hätte das damals, als der grosse Joschka noch der kleine Josef war (oben links) schon ahnen wollen?

Ganz anders unser zweiter Politpromi: Karl Theodor zu Guttenberg (oben rechts), zielstrebig und weitsichtig schon in jungen Jahren, als er noch ein kleiner Verteidigungsministrant war...
Dann der Schicksalsschlag - den brillanten Uni-Absolventen wollte und wollte einfach keiner einstellen und so hielt er sich mühsam mit der Verwaltung des Familienvermögens über Wasser, ein Jahr, zwei Jahre, zehn Jahre ...
Vergangen diese dunkle Zeit! In seinem Dienst-Daimler "Wotan" düst er heutzutage wie selbstverständlich durch die halbe Welt und hält Vorträge über kriegsähnliche Zustände in der Nato-Kantine! So richtig einen vom Krieg erzählen kann er ja noch nicht: hat doch auch noch gar nicht die Zeit gehabt, einen anzuzetteln!

Weihnachtliches Fazit: Zwei Politiker wie sie unterschiedlicher kaum sein könnten! Und doch: in einem Punkt, dem entscheidenden natürlich, gleichen sie sich wie ein Tarnkappenbomber dem anderen. Und hier meinen wir nicht etwa die grosse Klappe, die Fielmann-Brille oder das Geldspeichermodell. Nein - wir meinen natürlich das, was Keiner besser auszudrücken wusste als Branchenprimus Sigmar Gabriel: "Während der eine als Verteidigungsminister von einer geradezu entwaffnenden Schnöseligkeit ist, besitzt der andere als ehemaliger Aussenminister eine geradezu frappierend innere Wurschtigkeit!"

Ooops - sounds like Stille Nacht in der Oppositionsbaracke ...



.....8 Miles high:

Philosophie im Höhenrausch

Na endlich - nach dem deutschen Fussball, dem deutschen Humor und der deutschen Betroffenheit ist auch die deutsche Philosophie wieder da angekommen, wo sie qua Naturgesetz hingehört: normalhoch über Weltniveau.
Den Durchbruch schaffte natürlich DER hier: german legends on air - part one!




...

Krise des Dialogs?

Arbeitsalltag in einer befreundeten Lifestyle-Redaktion: Redaktionskonferenz im "Lachenden Geldsack". Der Chef gibt das Thema der heutigen Sitzung vor: "Neulich las ich in einem alten Buch den Satz: 'Leichtfertig ist die Jugend mit dem Wort' und war sofort begeistert. Da stimmt doch noch jedes Komma! Trotzdem sollten wir die Richtigkeit dieser Aussage noch einmal streng wissenschaftlich überprüfen, das sind wir unseren Lesern einfach schuldig! Nun, der jüngste in unserer Runde ist ohne Zweifel Praktikant Boerzel. Praktikant Boerzel - wie stehen Sie denn zu dieser provokanten Äusserung?"
Boerzel muss nicht lange überlegen: "Keine Ahnung! Ich jedenfalls hab' gestern ein Feature über die Literaturpreisträgerin Müller gesehen und spontan zu meinem Vermieter gesagt: 'Nun gebt doch den verdammten Nobelpreis endlich mal Bob Dylan, vielleicht hört er dann ja auch auf Musik zu machen!' Aber das wird Ihnen jetzt wohl nicht sehr weiterhelfen, oder?"
Die Runde erstarrt.
Ist denn dem dreifach verfluchten Boerzel nicht klar, dass er soeben den Hausgott einer gesamten Generation aufs übelste geschändet hat?

Boerzel jedoch durchbohrt in aller Seelenruhe seinen Tetrapack "Amselfelder" mit einem Strohhalm und beginnt ganz entspannt mit der Nahrungsaufnahme - da kann Kulturredakteur Prickler so rot anlaufen wie er will.

Jetzt räuspert sich der Chef. Und er spricht: "Erfreulich pragmatischer Denkansatz. Das Wohl der Bevölkerung stets vor Augen, die Zufriedenstellung des Einzelnen aber immer im Hinterkopf: Boerzel, Boerzel, da hab ich mich wohl ausnahmsweise in Ihnen getäuscht ..."
"Ja, aber, Dylan ...", winselt Prickler noch, aber da kennt der Chef gar nix:
"Hab den Kerl noch nie ausstehen können!"

Zuerst war es ja für manchen das bittere Ende einer Illusion, aber nachher fanden es doch alle schön, dass sie mal drüber gesprochen hatten ...



...Zweíte Verleihung des kleinen NKN-Scherzkeks-Ordens in der Geschmacksrichtung edelherb!

Und der Scherzkeks geht an ...

Ach ja, einfach war's auch diemal nicht - dazu war die Konkurrenz wieder mal viiiel zu gross: die Idee der privaten Fernsehunternehmer etwa, irgendjemand auf der Welt würde für das Schrottprogramm von SAT1 freiwillig auch nur einen Cent bezahlen. Oder die Polit-Coolness eines gewissen Herrn Matschie, den Familiennamen zum Parteiprogramm zu erheben. Und dann ist da ja auch noch, so wie jedesmal, das Lebenswerk der Heidi Klum, das uns mit Heiterkeit erfüllt - aber nein: es konnte diesmal wirklich nur einen geben, dieser eine aber ist: tadäää! - nein, nicht Thaddäus Tentakel, sondern natürlich Guido tadäää! Westerwelle, von dem man sich immer noch fragt, ob er nur der Berti Vogts oder doch eher der Heinrich Lübke der kommenden Legislaturperiode werden wird. Bekommen aber tut er den Preis für sein unnachahmliches Projekt, Apothekern und Zahnärzten mit dem Geld die Taschen füllen zu wollen, dass sowieso nicht da ist, dabei aber derart wild und wahnsinnig "Ich fall nicht um!" zu zetern, dass es einen barmen möchte bis man eigenhändig sammeln geht, auf dass das 'Notopfer Leistungsträger' auch ja bei den Richtigen lande, die dann damit ihr Konto auffüllen, somit wiederum die Banken konsolidieren und uns alle retten!
Weil aber jeder weiss, dass das alles nicht hinhaut, wird er am Ende wahrscheinlich auch noch den goldenen 'Ypsilantus am Bande' angedreht bekommen, den eingebauten 'Trotzkopf mit Ohren' hat er ja schon.

Aber FDP - aufgepasst: damit liegt die Messlatte für euch, demnächst ordensmässig nochmal hier abzusahnen, natürlich unsagbar hoch: da müsste jetzt schon euer Generalsekretär "Niebel" eine Frau "Wutz" ehelichen und auf einem Doppelnamen bestehen, um das toppen zu können ...

Aber wer kann schon in die Zukunft sehen - also herzlichen Glückwunsch dem Gewinner, jaja, alles Gute von uns aus auch noch und hier, bittesehr, der Orden, jajaja, Wiedersehn, muss aber wirklich nicht sein, nein nein, ja und jetzt sieh mal einer an: da wartet doch wirklich schon der nächste Preis ...

Nächsten Preis gucken? Hier Baby!

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...20 Jahre Mauer weg:

Die Liebenden vom Pont Pankow

In diesen Tagen jährt sich zum zwanzigsten mal ... na, Sie wissen schon. Eins wissen Sie aber bestimmt noch nicht: was der bestverhütete gesamtdeutsche Skandal war!

Hier lüften wir den Mantel der Geschichte ...




.....Liebenswertes aus der Region

Friede auf Erden: Wesel rettet die Welt!

Das schwer bewaffnete Fluchtfahrzeug (Foto) erhebt sich, einem Menetekel der Gerechtigkeit gleich, mitten neben der Landstrasse, buntes Flatterband weist auch dem Ortsunkundigen den Weg zum kurzfristigen Mittelpunkt der Aufgeregtheit - der mörderische Ausbrecherkönig M. ist wieder hinter Schloss und Riegel, gefangen auf den unendlichen Weiten des Strassennetzes rund um die Kreisstadt Wesel! Welch ein bundesweites Aufatmen ... Und selbst so hartgesottene Meinungsmacher wie unser Mann von Bild zerquetschen eine Träne der Erleichterung: die lange, lange Durststrecke hat ein Ende - Wesel ist endlich in der PrimeTime im Fernsehen!
Die kleine Stadt, ständig nur am Rande des Ruhrgebiets, des Unversums, des Wahnsinns segelnd - jetzt ist sie mal richtig mittendrin, statt immer nur "irgendwie auch noch mit dabei" (Goethe). Die Gemeinde, deren Bürgermeister zwar jeder zu kennen glaubt, von der aber keiner weiss, wo sie liegt - die Stadt, auf deren Fussgängerzone sich zu Stosszeiten schon mal mehr Plastikesel als Bürger tummeln - endlich, endlich steht sie im Fokus einer interessiert aufhorchenden Öffentlichkeit.

In der Tat: das "architektonische Kleinod Wesel" (Schiller), bereits seit Jahrzehnten rührig bemüht, die Schlagzeilen der überregionalen Presse durch die Verleihung des 'Eselsordens' (Voraussetzung: ein Bezug zur Stadt Wesel) zu erreichen, hatte da bislang ein kleines Problem: den Preis will natürlich keiner haben! Da konnte es schon mal vorkommen, dass ein Fernseh-Wetterfrosch Preisträger wurde, nur weil er im Regional-TV 'Wesel' ein- bis zweimal fehlerfrei ausgesprochen hatte ... die Lage drohte zu eskalieren, als sogar eine geplante Ordensverleihung schon als Bezug ausreichen sollte ...
Nun, mit solchen Akten der Verzweiflung dürfte es vorerst vorbei sein und die sympathische Metropole am Niederrhein eine Sorge weniger haben: da Obama ja preistechnisch als verbrannt gelten muss (hat schon den Nobelpreis), Bill Kaulitz leider für die nächsten zwanzig Jahre geschäftlich verhindert ist und selbst Praktikant Elton "bereits anders disponiert" hat, kommt Missetäter M. gerade recht! Eine doppelt weise Wahl: der hat fürs Image der Stadt schliesslich Ungeheuerliches geleistet.
Und weglaufen kann er jetzt ja auch nicht mehr ...




...Spot an - Collider aus:

Black Holes in Genf? Durchs Loch zum Licht!


Er ist schon eine schrecklich komplizierte Angelegenheit, dieser LHC in Genf. Wahrscheinlich muss er auch deshalb einen schrecklich komplizierten Namen tragen: Large Hadron Collider. Auf deutsch: Grosser Hadronen Kolleider. Was genau macht nun so ein LHC? Nach Professor Sloterdijk ("Lebe nicht - forsche!") im Grunde auch nichts anderes als das, was wir ohnehin alle täglich machen: er angelt sich ein Grosses Hadron, von denen es ja laut Umweltreport sowieso viel zu viele gibt, beschleunigt es auf Lichtgeschwindigkeit und lässt es sodann ungebremst gegen die Schallmauer brettern. Ein Meer von Richtmikrofonen errechnet nun möglichst zügig aus der Lautstärke des Aufpralls ('Big Bang') die laufenden Betriebskosten ...

Nicht von ungefähr gilt der LHC aber auch als wirtschaftspolitisches Lieblingskind liberaler Avantgardedenker: so wird der Brüderle-Niebel-Doktrin zufolge jeder auf Lichtgeschwindigkeit katapultierte Euro dreimal so hoch und viermal so schnell verzinst wie im normalfiskalischen EU-Raum.
"Das sind halt die relativistischen Auswirkungen beschleunigten Kapitals, von denen der kleine Mann auf der Strasse ja gar nix weiss", freut sich FDP-Kassenwart Pinkus, "aber DAS jetzt und hier haarklein erläutern zu wollen, würde einfach zu weit führen ..."

... nämlich in ein Gebiet weit hinter die Grenzen von Kalau, wo aus einer schlichten Gravitations- schon mal eine wuchtige Westerwelle wird.


+++ Diedrich Diedrichsen for NKN +++ over&out +++


GEIL: Vertiefen Sie ihr technisches Grundwissen! Andere Länder - andere Collider: Fischstäbchen-Collider in Vatikan-Stadt.
COOL: Achtung Baby! Lesen Sie gleich hier drunter Tipsy van Tussles Hintergrundreport zum neuesten LHC-Desaster!



... ... und ewig leckt das AKW:

Muss Homer Simpson jetzt seinen Hut nehmen?



Ist zwar kein Collider, geht aber auch dauernd kaputt: der Reaktor Three Mile Island, Inbegriff von Urantüdeligkeit und Beinahe-GAU, hat eine kräftige Prise Atomkraft in die Gegend abgeblasen! Das ist vielleicht nicht allzu schön - doch die Frage, die halb Amerika bewegt, ist: was wird nun aus Sicherheitsinspektor Homer Simpson? Feinde und Neider jedenfalls werden nicht müde, mit ellenlangen Listen seiner angeblichen Verfehlungen herumzuwedeln - doch wird auch hierzulande nicht alles so heiss gegessen wie es gespalten wird. Was Kraftwerksleiter Burns vorübergehend die Fassung verlieren lässt - der kurzzeitige Austritt kaum nachzuweisender "radioaktiver Strahlung" - lässt allerdings im fernen China die Sektkorken in der Wu-Man-Fu Champagner-Fakerei knallen.
"Noch zwanzig, dreissig Pannen dieses Kalibers und das Thema USA ist doch vom Tisch!", freut man sich in Peking und schüttet kräftig nach.
Wir sollten jedoch den latenten Antiamerikanismus im Reich der Mitte nicht überbewerten: für den kleinen, dicken, gelben Mann, der seit Jahren an den Druckknöpfen in Sektor 7 G sitzt, rollt jedenfalls eine Solidaritätskampagne ungeahnten Ausmasses durchs Land ...



So far, so good - Euer Gingolf Birkel, live out USA



...Auf zum letzten Gefecht:

So geht's aber nicht!

Neue Einfachheit und kein Ende: nun schlägt sie sogar schon in der Politik voll aufs Auge! Aber nicht mit uns: denn wenn wir eins hassen, dann billige, schnell dahingefuddelte Paintshopbasteleien, die prominente Menschen in unvorteilhaften Posen einer sensationslüsternen Mediengesellschaft preisgeben!

Wenn Sie jedoch nebenstehendes Machwerk noch einmal in GROSS sehen möchten, werden wir Sie nicht daran hindern - klicken Sie einfach HIER. Aber bitte nur ein EINZIGES MAL!




GROSSER WAHL-NACHKLAPP! ..


Die deutsche Parteienlandschaft ist untergliedert in 5 Gruppierungen:

...

Klabautermann hol über ...

Erstens - die schrecklich grossen Parteien.
'Christmas-Parteien' nennt der Wahlexperte Parteien, die sowohl ein schrecklich grosses 'C' im Namen führen, als auch, ganz ähnlich dem Geschenk unterm Weihnachtsbaum, in glitzernder Verpackung erstrahlen und funkeln - die man nach der Bescherung aber am liebsten ganz schnell wieder umtauschen möchte ...
In Deutschland gibt es genau zwei davon - Kader Loth kennt schon alle beide! Sie auch?

HIER gibt's ihre schönsten neuen Plakate ...




...

Steini, der Knipser



Zweitens: die mittelgrossen Parteien.
Davon gibt's momentan nur eine:
Die SPD, in all ihrer Trantütigkeit mancherorts immer noch ein gern gesehener Wahlverein, tut sich bislang allerdings schwer, ihren Spitzenmann in Stellung zu bringen.

Vielleicht klappt es ja SO besser?

Gleich HIER weiterlesen!




...

Die Kunst des Zahltags

Drittens - die kleinen Parteien.
In der Ödnis eines ausgewachsenen Sommerlochwahlkampfs neigen insbesondere die kleineren Parteien schon mal dazu, ausgesprochen zombiehafte Motive auf die Plakatwände zu kleistern.

Hier sehen Sie, welche ...



...Politische Genealogie

Hex, hex: Schau mir in die Augen, Wähler ...


Waren die Ahnen von Claudia Roth Meerjungfrauen? Wenn auch dieser Gedanke zunächst ein wenig esoterisch erscheinen mag, erhält er doch spätestens, wenn man versucht, den plötzlichen Erfolg der Grünen zu erklären, ein gewisses Gewicht ...
Green Sister is watching you - hier!


...

Wahl-Fanal?



Viertens - Die gibt's-gar-nicht Parteien.
Ein Phänomen: sogenannte Phantomparteien, die nur im Verborgenen blühen, aber irgendwie doch nicht so richtig - und manchmal sogar überhaupt nicht!
Seeehr verwirrende Gemengelage, mehr zum Thema HIER ...




...

Sex spells ...



Fünftens - Die coming-up-strong Parteien.
Stimmt - die hätten wir ja fast vergessen: eine Partei, die mit archaischer Urgewalt endlich das Prinzip guter Wählerfischerei verinnerlicht hat - Sex in seiner teuflischsten Form! Man möchte fast sagen, nach Jahrhunderten des ungebremsten Anlaufs ...

Mehr zum Thema HIER ...




...Und vor dem après-Wahl-Besäufnis:



Bitte nicht vergessen:

Der mündige Wähler
- sieht alles
- will alles
- schluckt alles!

Am besten gleich zweimal!!




 


...Grossraumstudio haut voll rein:

ZDF-Balsam für die Seele

Da haben Millionen von Gebührenzahlern letzten Freitag erleichtert durchgeatmet, nachdem sie den Ersteinsatz des neuen ZDF-Nachrichtenstudios miterleben durften: "Ach, DA sind also unsere TV-Milliarden geblieben!", konnten sie zufrieden feststellen, "Jedenfalls 40 Millionen davon! Na, dann ist ja alles in Ordnung!"

In bester Ordnung, möchte man hinzufügen, denn das Beste war den Machern gerade gut genug: 700 m² Sendefläche sind schliesslich mehr als ausreichend, auch das geräumigste Mittelklassewohnzimmer zuzufunken - da bleibt mit Sicherheit kein Auge trocken und dank der allerneusten 3D-Animationstechnik wird jetzt auch die komplizierteste Atomkraftwerkspanne zum gemeinverständlichen Kasperltheater!
Gutes altes ZDF: wenn es dich nicht schon gäbe - man müsste dich direkt zwangsanimieren!




...Grossraumstudio haut voll rein II:

... und aus bist du!

Das freilich ist die Kehrseite der Medaille: wo man viel ausgibt, muss man auch viel sparen ... da ist es schon leicht mal möglich, dass jetzt, wo das schöne teure Grossraumstudio seine Tätigkeit aufgenommen hat, für den täglichen Sendebetrieb keine Mäuse mehr da sind und der geizige Gebührenzahler rückt ja sowieso nichts raus!
Schon haben die Fernsehgewaltigen vom Mainzer Publikumsmagneten einen finsteren Plan geschmiedet, der Politik ein 800Milliarden schweres Hilfsprogrammpaket aus den Rippen zu leiern ... "Denn wenn DAS nicht hinhaut, dann bleibt uns bloss noch DIES", weiss Unterintendant Puvogel empört zu betonen und deutet resigniert auf JENES Pausenbild (siehe oben)...

Ob es aber wirklich schon SO schlimm steht? Der Letzte macht das Testbild AUS und schaltet um zu RTL?
Ach, Fernsehen kann so sinnlos sein ...





+++ breaking news +++ breaking news +++ breaking news +++ breaking news +++ breaking

NKN schneller als TMZ:

Jacko's late gig Show!

Da hat Mastermind Joe Jackson schnell und professionell geschaltet: während alle Welt sich noch Gedanken macht, wann und wo der Mann im goldenen Sarg denn nun beigesetzt wird, ist der schon längst unterwegs auf seiner "Heal-the-world-Tour'09"! Erster Stop: L'Aquila in Italien, Treffpunkt der G8-Bruderschaft, sowie aller Menschen, die guten Willens sind.
Angedacht sind des weiteren Gastaufbahrungen in Jerusalem, Teheran und, ganz aktuell: Urumqui!

Am meisten aber freue er, Joe Jackson, sich auf London - das wäre zwar kein Krisenherd im klassischen Sinne, aber die Inauguration des 'King of Pop' zum 'King of Peace' sei nunmal in keiner anderen Stadt würdiger durchzuziehen als eben hier, zwischen "Tower und Themse".
"Nach der Zeremonie könnte man den Sarg dann ein bis zwei Runden auf dem Riesenrad gondeln lassen, somit einen perfekten Kreis beschreiben, der für alles Gute in der Welt stünde und dann ...", hier gerät J.J. ins Stocken.
... würde er endlich beigesetzt?
Aber nein - die Fussball-WM in Südafrika wolle man natürlich auch noch mitnehmen, erklärt Jackson, das sei man dem King einfach schuldig und dem könne man sich nicht so einfach entziehen. Jackson gerät nun ins Sinnieren, die Erinnerung übermannt ihn offensichtlich ... dann redet er weiter, mit schwerer Stimme:
Im Übrigen habe er sich nämlich den Ausruf "Son of a Jack" patentieren lassen, man solle also gut aufpassen, was man demnächst so sage, nun müsse er aber weiterziehen ... die Pflicht, die Pflicht ... if you know what I mean ...

Oh yes - wir haben verstanden: Trauerarbeit und Showbiz - die absolute Härte!



...Grosseinsatz in der Via Schnappia:

Papst beim Fensterln erwischt!

Radio Vatikan verhängt Nachrichtensperre --- Was wusste Carla Bruni? --- Merkel fordert volle Härte der Gesetze --- Experten schieben 'bayrischem Genpool' Verantwortung zu --- Berlusconi: "Kirche im Dorf lassen, den Vatikan in Rom und den Papst in Ruhe!"

Wir recherchieren weiter, sobald es die Neue Einfachheit zulässt!
Beep Beep!






+++ breaking news +++ breaking news +++ breaking news +++ breaking news +++ breaking

Dichter in hellem Aufruhr: Neue Qumram-Texte aufgetaucht!

Ist DAS die Druckfahne Gottes?




BEEP BEEP: Wohl selten hat man in Qumram einen spitzeren Schrei vernommen, als den des berühmten Ausgräbers John "Digger" Zatopek, nachdem er letzten Sabbat einen sensationell gut erhaltenen Prachtschinken aus einem uralten Erdloch gewuchtet hatte: "OMG, was für Schrifttypen - uralte 'Sans Serif Condensed' aus der Zeit König Salomos!" Und der Inhalt des Textes hatte es dann auch buchstäblich in sich: denn nichts anderes als der Untergang einer ganzen Berufssparte steht nun zur Diskussion ...
Kleine Kostprobe gefällig? Bitte sehr:

"... am Abend aber hatte der Herr all seine Jünger und viel loses Volks um sich versammelt und begann zu predigen und redete und redete und sprach also:

"Richtet nicht, auf dass ihr nicht gerichtet werdet!
Sichtet nicht, auf dass ihr nicht gesichtet werdet!
Dichtet nicht, auf das ihr nicht ... Ja, was ist denn schon wieder los?!


Es näherte sich aber von Ferne sein Kochjünger und Kellermeister Tauchsiderius und sprach wie folgt: "Wollte nur mal kurz fragen, ob es fürs Abendmahl morgen beim ungesäuerten Fisch bleibt ..."
"Ungesäuerter Fisch?", zürnte da der Herr, "Ich wäre schon froh, wenn's morgen ungesäuerten Wein gibt! Ich erwarte schliesslich mehrere tausend Zaungäste, da können wir uns nicht blamieren! So, wo war ich noch mal gleich - achja: Dichtet nicht, auf das ihr nicht ..."
Da aber begab es sich, dass der Herr ein weiteres mal rüde unterbrochen wurde, denn war der satanische Sandalenriemen am rechten Standbein gerissen und hinderte den Redner nicht wenig beim Psalmodieren: "Ich kann so nicht predigen!", sprach alsbald der Herr und machte Anstalten, seinen Esel zu besteigen und abzudampfen aus der Stätte der Verdammnis.
"Herr, Herr", riefen da speziell die Dichter im Publikum in tiefer Besorgnis, denn ihnen mangelte es an Erleuchtung und hatte darob der Herr ein Einsehen und hob an zum Dritten und sprach wie folgt: "Dichtet nicht, auf das ihr nicht ..."
Da jedoch geschah ein gross Rumoren, war es aber das Jerusalemer Stadtarchiv, das soeben mit herbem Getöse zusammenstürzte und als sich die Nebel und Staubschwaden wieder verzogen hatten, siehe - da war auch vom Herrn Jesus keine Spur mehr zu entdecken und ein gross' Klagen und Geheule hob an, denn war niemand unter den Verseschmieden, der sich einen Reim hätte machen können auf die letzten Worte des grossen Meisters ..."

Tatsächlich ist das bis heute so geblieben: denn der so einfach erscheinenden Fortsetzung: "...gedichtet werdet" mangelt es ersichtlich an Sinn - alle anderen Vervollständigungen jedoch stimmen nicht mehr mit dem Aufbau der zwei übrigen Textzeilen überein!
Welch ein Dilemma! Da wird die Frage 'Dichter - quo vadis?' im christlichen Raum der Gegenwart wohl noch lange, lange Zeit unbeantwortet bleiben ...



...


...Wahlentscheidend?

Zwei Herren erklären die Welt


Unser Kolumnist Dr. Gingolf Boesecke kann nicht nur reden wie ein Wasserfall, schweigen wie ein Fisch und Possen reissen wie ein Opossum - nein, er kann auch seine Mitmenschen belauschen wie eine Stasiwanze im Wasserbett, so unauffällig, so unaufhörlich und soo unbarmherzig: lesen Sie Teil eins seines grossen Wirtshausreports 'Live & facts vom Nebentisch': Zwei Herren erklären die Welt ...




...Mediales Nachbeben zum Song Contest:

The Eurovision Hardboiled Contest!


Jedes Jahr dasselbe Lied: der halbe Kontinent schaut mit verkorkten Ohren gebannt auf seine Sangeskünstler - und verpasst dabei das Beste: wer weiss schliesslich schon, dass im Windschatten der Herz/Schmerz-Akrobaten ein Wettbewerb mit den Härtesten der Harten, den wirklich wichtigen Figuren der Weltgeschichte durchgezogen wird? Der EUROPEAN HARDBOILED CONTEST nämlich?

Der NKN stellt die diesjährigen Sieger von Moskau vor ... ras, twa, tri - yapp-e-dee-yapp!




..

Thema Nummer fünf:
Boerzel on Bildung: Give PISA a Chance!


Heute: Erdkunde.

Was ist das wichtigste an einem Flächenstaat? Die Staatsfläche natürlich. Im Gegensatz zu einem Kaltstaat. Da ist das wichtigste ein Thermometer. Warum? Um den Übergang zum Warmstaat genauestens dokumentieren zu können, darum natürlich! Ein typischer Warmstaat ist übrigens Ghana. Hier schmilzt sogar das Eis am Stiel. Beliebte Eissorten in Warmstaaten sind “Happen“ und “Nogger“. Kalt- und Warmstaaten werden zusammengefasst unter dem begriff Thermo-Staaten. Den turnusmässigen Vorsitz hat zur Zeit Grönland inne. Wenn Sie demnächst einmal diesen lebensfrohen Kaltstaat besuchen, lassen Sie sich doch vom freundlichen Ministerpräsidenten über die Insel jagen. Vor allem aber lassen Sie sich die Nogger-Produktionsstätten zeigen: Nogger, wird der zuständige Minister dann sagen, heisst ja eigentlich, in irgendeine Humansprache übersetzt, ’alter Mann, der am Eisloch sitzt.’ Was der da macht? Na, der noggert sich einen, das ist ja mal klar. Unsere grössten Feinde leben in Skandinavien. In Happland. Sie nennen sich ..... oh, da klingelt mein Thermometer, Momentchen mal eben, muss mich nur mal kurz um die Infrastruktur kümmern ...

Von Grönland ist es nicht weit nach Holland. Einem klassischen Tiefstaat. Analog zu einer gewissen Flachheit in Ästhetik und Denken seiner Bewohner misst der höchste Berg Hollands geschätzte 20 Meter, das jedoch reicht gerade mal für einen Startplatz zum Käsewettrollen. Da es sich bei diesem Tiefstaat aber auch um einen Kleinstaat handelt, rollt der eine oder andere Käse schon mal bis nach Belgien. Und niemals kehrt er wieder und nie kehrt er zurück ... denn die Belgier fressen natürlich alles auf! So ist das nun mal in einem Vielvölkerstaat: fressen und gefressen werden! Und das auch noch bilingual!

Kommen wir nun zu einem eher düsteren Kapitel, dem Kirchenstaat. Hier gilt das Bet- und Beutelrecht. Bis ans Fadenkreuz bewaffnete Päpste sprengen auf wildgewordenen Schandmähren durch die Städte: “Her mit deinem Goldkettchen, Nichtsnutziger “, klingt es allerorten und der Kirchengaul kackt dir dazu auf die Nubukschuhe, man weiss wirklich nicht was schlimmer ist, Zausel oder Zosse. Nur zu gut bekannte Kirchenstaaten sind Vatikan, Afghanistan und Aldistan. Ewige Verdammnis dem Normalverbraucher! Lobend erwähnt werden muss jetzt nur noch der Blitzstaat. Hier sind alle immerstrahlend und freundlich, die Lokalpolitiker energisch und lockigen Hauptes, hell klingt das Lied der Transformatorenhäuschen durch den ungesäuerten Morgenkaffee und über allem wacht als Staatssymbol mit Verfassungsrang: eine in tarnfarben emaillierte Sofortbildkamera. Weitere Staatsformen sind der Wissenschaft nicht bekannt, es sei denn, man zählte eine apokryphe Frühform hinzu: die frühneolithische Schwirrkörperkultur! Mehr davon: im nächsten PISA-Brevier ...

CU - Boerzel


Sensation in der Scene: Hockney malt wieder!



Wer hätte damit gerechnet? Nach Jahren des unproduktiven Abhängens hat DAVYD HOCKNEY ein neues Meisterwerk auf den Markt geworfen! Wir sind geehrt und stolz, es Ihnen als erste vorstellen zu dürfen ... ja, ganz recht - zum Bild immer hier entlang und dann... KLICK!



....Der süsse Duft des WEB2.0:

CDU-Trolle völlig von der Rolle?

Seitdem eine gelernte Physikerin in Berlin die Kanzlerin gibt, hat sich das Verhältnis der Unionsparteien speziell zu den neuen Medien gründlich entkrampft. Geheimnisumwitterte Fachgebiete wie "Internet" und "Cyberspace" sind plötzlich keine Bücher mit sieben Siegeln mehr - andererseits verführt die neue Freiheit so manch einstmals gefestigten law&order-Verfechter zu reichlich ungewöhnlichen Aktivitäten ...




...
Neues Drama um Gesine Schwan: erst wählt sie keiner und jetzt wird ihr Foto auch noch mit dem von Merkel verwechselt!

"Wir erleben momentan einen schweren Wirtschaftseinbruch!", rief Kanzlerin Merkel in einer ihrer neueren Reden der Bevölkerung entgegen. Dazu nestelte sie erregt an ihrem raffiniert geschnittenen Gucci-Jumper aus reinem Seidentaft. Der irgendwie ebenfalls anwesende Minister Steinbrück, der auch gerne mitnesteln wollte, bekam eins auf die Pfoten. Dass das nun ausgerechnet am Wilhelm-Tell-Abend in der Schweizer Botschaft passieren musste - nur Zufall oder doch hochprofessionelle Planung?

Einer jedenfalls glaubt den Vorgang durchschaut zu haben: "Jaja", schmunzelt Hans-Ruedi Merz, Schweizer Bundespräsident, "es führt kein andrer Weg nach Küssnacht ..."
Was für sich genommen ja schon merkwürdig genug ist!



...Wissen, wie der Hase läuft ...
Der Song zur Lage der Nationg!

Wer sich jetzt noch schnell die Abwrackprämie sichern möchte, ist gehalten sich ins Internet zu begeben. Und zwar auf die Seite UMP-BAFA.de. Klingt das nicht wie Musik auf die Ohren abgefahrener Automobilisten? Für einen jedenfalls schon: Dankwart Dussek und sein Stück ganz konkreter Poesie zum MassenHype der aktuellen Lage: HIER



.. Aus Kirche und Kamasutra
Stau? Der Heilige Stuhl macht mobil!

"Lasset die Sünderlein zu mir kommen!", spricht der Herr - was aber wenn die gerade wieder mal im Stau festsitzen?
"Ehe die auch noch alle Hoffnung fahren lassen, um wenigstens in der Hinsicht vom Fleck zu kommen, müssen wir wohl was unternehmen", seufzt Grosskardinal Kabänes, nur um dann fortzusetzen: "Sie wissen schon: 'Wenn der Zwerg nicht zum Propheten kommt ...'"
"Meinten Sie nicht vielleicht Berg, Monsignore?"
"Unsinn! Was soll denn ein Zwerg am Berg? Nein, nein, wir müssen uns den technischen Gegebenheiten unserer Zeitläufte wohl anpassen, ob wir wollen ..." - hier verdüstert sich sein Gesicht - ".. oder ob nicht!"
So schwärmen denn ab sofort zur Rushhour heilige Männer jedweder Couleur durch die stillstehenden Blechlawinen und verteilen Tipps und Traktätchen, dass es den erzbösen Feind nur so grauselt!
Titel der Aktion: "Den seinen aber gibt's der Herr - ab sechzehn Uhr im Stossverkehr!"

Wir meinen: so weit, so gut - aber wäre das nicht auch ein Modell für unsere zuletzt so arg gebeutelten Politiker? Frau Merkel, Herr Steinbrück - was zögern Sie?




Ja! Ja! Ja!



Der erste netSkaterorden ist verlieren und er geht an keine andere als an NORA W. im schönen Witten am Ruhrschnellweg! Denn da, im schönen Witten am Ruhrschnellweg, lebt unsere erste vollgültige Gewinnerin des netSkater-Ordens in der Kategorie "Aktivist"! Ta-daa!

Und dafür wurde er verlieren: Anklicken sämtlicher NKN-Links von vorne bis hinten!
Und weil das mittlerweile mehrere Tausend sind, war sogar Redaktionsnotar Justizrat Brennecke fassungslos vor Bewunderung: "Eine Leistung, die - wenn überhaupt - nur mit der Erstersteigung des Nanga Parbat vergleichbar ist!" Wir gratulieren!
Klicke HIER für die volle Dröhnung!

|Wissenswertes über Witten|
Witten, Witten - was gibt es eigentlich wissenswertes über Witten zu berichten? Sicher, da ist JC's Hardware Store, finest little PC-shop in the pot, aber sonst? Schliesslich glauben nicht wenige, dass Witten bereits vor mehreren Jahren im Bochumer Bermuda-Dreieck restlos verschwunden ist ...


Aber muss man denn unbedingt in Witten wohnen, um auch einen NKN-Orden zu ergattern? Selbstverständlich nicht! Schreiben Sie auf, was Sie mit dem netSkater lustiges angestellt haben und mit etwas Glück werden auch Sie reich belohnt! Denn zum Orden gibt's obendrein noch eine seeehr wertvolle CD ...



CHEFSACHE!



Es ist immer beruhigend, wenn Fachleute mit ihrem geballten Sachverstand über ein Thema herfallen, das uns allen auf den Nägeln brennt. Ganz besonders natürlich, wenn diese Fachleute von der Problematik auch noch selbst betroffen sind ...... KLICK!

... wie gut dass wir mal drüber gekakelt haben!




Ist bald alles im Eimer?


Wenn das mit dem Bankenenteignen so weitergeht, werden wir wohl bald folgenden Werbespot im ÖR-TV sehen:
Kati Wilhelm und Anni Friesinger pfeifen sich ein Taxi ran. Friesinger: "Ich muss aber erst noch Geld holen!" Taxifahrer: "Zu welcher Bank?" Friesinger: "Egal! Die gehören doch alle seit letzter Woche dem Volk!" Wilhelm: "Gott sei Dank - ich hab DKP-Cash!" Alle zusammen: "Hihihihi!"

Nun - das ist Zukunftsmusik, fast schon Satire! Und dass es gleich zum Schlimmsten kommt - das wird sicherlich eine mächtige Gruppierung weiser Frauen und Männer zu verhindern wissen!

Hier ein kurzer Auszug wirkmächtiger Meinungsmache auf höchstem Niveau!




"Cherchez la femme?"


Ja, bei bilateralen Hintergrunddiskussionen geht es mitunter ganz schön zur Sache - aber ob die beiden freundlichen Plaudertaschen gerade Carla, Angela oder Dolly Buster suchen, wird der gemeine Mann von der Strasse wieder einmal nicht erfahren!

Muss er ja auch nicht. Und will er auch gar nicht!
Denn der einfache Mann von der Strasse sucht laut einem beliebten Internetportal viel lieber folgende Begriffe mit der grossen Google-Maschine: Druckerpatronen, Abwrackprämie, Frühbucherrabatt, WSV-Schnäppchen und Kurzurlaub!

Na, die kann er kriegen - und zwar alle auf einmal: Nachwuchspraktikant Boerzel mit drei Miniaturen genau HIER!



Van Tussle verkündet neues Gedicht: HIER!




.. Wintersport

Pistenknaller in Schladming:
Deutsche Biathlonmädchen heben Al-Kaida-Nest aus!



Während einer Trainingseinheit der deutschen Biathlon-Damenmannschaft kam es jetzt in Schladming, unweit der bayerischen Kulturgrenze, zu einem höchst erfreulichen Zwischenfall: während der Aufwärmübung "Berg-erst-hoch-und-dann-runter" ertönte plötzlich der schrille Schrei einer Einzelkämpferin: "Dös is ja der Bin-Laden-Bazi!"
Und tatsächlich - vor einer am Pistenrand dahindümpelnden Skihütte hatte soeben ein Turbanträger mit Rauschebart sein Waffenarsenal islamistisch vor sich ausgebreitet und damit begonnen, konzentriert daran herumzuwerkeln ...

Trainer Müssiggang (!) erklärt, was danach geschah: "Na, da war den Mädels schon klar, dass sie handeln mussten!", freut er sich noch im Nachhinein, "das waren doch schliesslich Terroristen!"
"Sowieso!", kräht die stets lustige Andrea dazwischen, "Hoppimi aa glei denkt!"
"Der erste Warnschuss hat ja auch gleich 'sessen!", ergänzt Scharfschützin Lena.
"Der zweite ging leider daneben - da hatte scho' die Nähmaschin' eing'setzt!", gibt sich dagegen Kathrin erst spitzbübisch zerknirscht, doch dann: "Aber mit dem dritten hob mer ihm ja konkret flachg'legt!"
Gestanden hat der Untäter allerdings noch nicht - "Aber dös kennt man ja von dene Brüdern!", wischt Simone letzte Zweifel vom nahegelegenen Schanzentisch und schon sind sie wieder unterwegs, zweifellos neuen, erregenden Zielen entgegen ...

"Prachtvolle Mädels - dabei wissen sie das Beste doch noch gar nicht!", blickt Müssiggang seiner Truppe stolz hinterher: "Präsident Obama wird morgen die Titel "Pumpgun-Kati" und "Rifle-Magda" persönlich übers Twitter-web verleihen - ganz tolle Sache!"
Plötzlich aber nicht unerwartet ist auch Thomas B., Anti-Doping-big-shot und IOC-Kanone, zur Stelle und trompetet: "Aber es kommt ja noch besser! Wenn ich erst mal da bin, kommt's nämlich immer noch besser: die Regierung spendiert ein Jahr lang Befreiung von sämtlichen Dopingkontrollen wegen erwiesener Staatsraison!"
Müssiggang ist gerührt, fast den Tränen nah:" Oh mei, des wird sie aber freuen!"

Was soll, was kann man da noch dem erfolgreichen Trainer mit auf seinen weiteren Weg geben? Mit einem letzten Blick auf schwer lädierte Terroristen vielleicht das: "Müssiggang? Ist aller Laster Ende!"
Venceremos!



die literarische Kompresse

Wie bitte?

von Dr. Gingolf Birkel, dem Mann mit den 1000 Gesichtern

Was macht die Kunst? Die Kunst geht nach Brot!
Und die Literatur? Die ja wohl nicht - oder etwa doch?
Literatur und Brot?
Ha! Die hat mittlerweile ganz andere Präferenzen ... SKANDAL!



22. 01. 2009 - 100 Jahre Seenotruf!
... und was nur zu gerne verschwiegen wird - HIER!



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Ist es später, als wir denken?

Die internationale Weltkapitalkrise erreicht immer besorgniserregendere Dimensionen: nach den Ärmsten der Armen und den Reichsten der Reichen hat es jetzt auch die Frömmsten der Frommen erwischt!
Den Ernst der Lage erlebte unser Rom-Korrespondent Gingolf Birkel in erschütternder Klarheit bei einem investigativen Powerwalk durch die vereisten Korridore des Vatikan.
"Wenn jetzt sogar DIE schon sparen müssen - dann gnade uns ..."
MEHR? "HABEMUS HIC!"





Mehr Gedichte? Gibt's HIER, ein kurzes, und HIER, noch ein kurzes, und HIER, das wahrscheinlich längste Gedicht der Welt! Und HIER, ja und HIER leider auch ...



.. Der politische Zweitkommentar
Lust und Frust im BunKa-Amt!

Das waren noch Zeiten: am 31.12.2008 erobert Angela Merkel mit einer knalligen Travestie als Dumbledora, Domina der laufenden Einheit, die deutschen Fernsehsender und schwört die Ihren - und leider auch alle anderen - auf dustere Zeiten ein. Das hatte Witz, Esprit und zündete wie die ungezählten Kracher, Knaller und Rohrkrepierer, die um Mitternacht folgen sollten.

Doch dann das: in der Union mehren sich plötzlich die Stimmen, die Führung vermissen, die ordnende Hand, die Peitsche gar ...
Und selbst das Wetter wird zum Feind: immer öfter rotten sich frierende Bürger vorm Bundeskanzlerinnenamt zu sogenannten Kältemärschen zusammen und skandieren "Wir sind das Volk! Und uns ist sooo kalt!"
Da passiert's: Merkel stellt sich auf den Balkon im 6. Stock, nur mit einem dünnen Opernfummelchen behangen, stiert lange auf die unübersehbare Menschenmasse zu ihren Füssen, deklamiert dann mit Stentorinnenstimme: "Kalt? Mumpitz! Kalt ist erst, wenn ich das sage!" Die Menge schweigt erstarrt - ein Bild das um die Welt geht.

Beim grossen Abgang allerdings, inmitten des nicht enden wollenden Szenenapplauses, rutscht Merkel auf einer Bananenschale aus und fällt der Breite nach hin - auch das leider ein Bild, das die Gazetten dieser Welt erobert ...

Wie eng doch manchmal Glück und Pech, Führung und Fügung, harte Hand und weicher Keks miteinander verwoben sind!

Der neue Homer?

Da hat die Gerüchteküche in Hollywood gebrodelt wie verrückt - aber den hier hatte kaum einer auf der Rechnung: Peter Struck, Politiker aus Berufung, Überzeugung und "weil der Job als Bademeister damals schon vergeben war" wird heiss als der neue Homer Simpson gehandelt!
Mitbewerber wie Boris Becker, Hella von Sinnen oder John Travolta blieben auf der Strecke, für die Rolle der Marge ist Angelina Jolie im Gespräch.

"Vielleicht kriegt ja Hubertus Heil noch den Part des Bart", freut sich der rüstige Politgreis, "ist aber auch so ne prima sache, es den ganzen Grünschnäbeln mal wieder richtig gezeigt zu haben!"

Ey, ganz schön "cool", Alter!



Weicheier!

Die Moral verfällt, der DAX bricht ein, die politischen Sitten verkommen - muss das sein? Und falls ja: müssen wir das auch noch klaglos hinnehmen?
Einer jedenfalls ist nicht bereit dazu ...

Ein Gegenentwurf von Dankwart Dussek


Man weiss gar nicht, was das ist - der dräuende Jahreswechsel? Die Obamania? Der Tarifabschluss in der Metallindustrie? - aber plötzlich sind hier alle ganz verrückt nach Gedichten! Darum schnell nochmal die Links: HIER, HIER und selbst HIER! Und seit den frühen Morgenstunden sogar HIER und HIER!
Und alle Jahre wieder natürlich HIER unser WEIHNACHTSGEDICHT!
Die Nachverdichtung der unwirtlichen Städte - bei uns findet sie statt!
HIER jedoch nicht.



.. Dritter am Berg Isel!

Schmitt springt Deutschland aus der Krise - Merkel verblüfft!

The Milka-Man can! Aber ist Martin Schmitt damit auch der bessere Obama? Die 'New York Times' jedenfalls meldet leicht pikiert in ihrer heutigen Ausgabe: "Lucky Germans - Aufschwung by downhill!" und selbst gestandene Politprofis wie Hubertus Heil erkennen grosse Ähnlichkeiten: "Schmitts Rede unter der Sprungschanze hat mich in der Tat stark an Obamas Berliner Rede erinnert - schliesslich hab' ich beide nicht verstanden!"





YES WE SCAN!

Kaum ist die erste Woge der Empörung über exzessives Nacktscannen in der freien Welt abgeebbt, steht schon der nächste Skandal ins Haus: Nacktgesinnungsscanner!
Noch befinden sich die ersten Geräte in der Erprobungsphase, aber wenn man führenden Nacktscannologen glauben darf, sieht SO, wie auf unserem Exklusivscan aus dem Hause Haribo, der nette Herr Gottschalk im Innersten seines Inneren aus!
Wir meinen: Rundfunkaufsicht ... beep-beep, bitte kommen ...


Leser, die diesen Artikel gelesen haben, haben entsetzt die Homepage gewechselt!




Kinder, wie die Zeit vergeht!

Prince Charles wird 60 und ganz England steht Kopf!
Ganz England?
Well, nicht ganz ...
Oh, those crazy english folks -
humor is when they trotzdem laugh ...




Kalauer der Woche - Prosperierendes Old-Age-Unternehmen sucht tüchtigen Fegefeuerwehrmann für halbtags!
Bewerbungen bitte an Josef ibn ben Edetto, Rom, CdV, Petersdom 1-3



Töfter Appel, Siggi!

Da hat der Figaro im Bundesumweltministerium aber mal ganze Arbeit geleistet, Mannometer! Fast erkennt man den ehemaligen Rock&Pop-Beauftragten der SPD gar nicht wieder, was allerdings nicht unbedingt ein Nachteil sein muss. Andererseits hat SG jetzt, nach der perfekten Symbiose von Gewicht und Bedeutung, auch hairstyletechnisch zu sich selbst gefunden: aus dem lütten Siggikid, dem man keinen Playmo-Gebrauchtwagen abgekauft hätte, ist jetzt endgültig der feine Herr Gabriel geworden, dem beim Stichwort "saubere Umwelt" sofort ein frischgewaschenes Auto einfällt. Und da das Zusammenspiel von Frisur und restlicher Physiognomie nun perfekt harmoniert, wird man wohl endgültig mit einem neuen Hoffnungsträger der Sozialdemokratie zu rechnen haben ...

Hut ab und Rock on!


"Nur 700 Milliarden? Ich finde, die Schutzgeldzahlungen an die Banken sollten drastisch erhöht werden!"
Josef "Al" Ackermann


Zwischenbericht zum grosssen CDU-Frankenstein-Rennen!

Der NKN brachte es als erster: "nach dem unblutigen Machterhalt am Main und der erledigten K-Frage für 2009 gilt es nur noch
eine einzige Personalie abzuarbeiten: die Wahl des Frankenstein-Darstellers für die laufende Legislaturperiode"
.
Das schrieben wie vor gut 14 Tagen und seitdem ist viel passiert: Roland Koch hat den Angriff von Schäfer Gümbel souverän abgeschmettert, Seehofer wird FJ Strauss immer ähnlicher und der kleine Sachsenvampir Tillich hat einen enormen Zwischenspurt aus dem Rückraum hingelegt ...
Den beeindruckendsten Imagegewinn hat jedoch Wirtschaftsminister Glos zu verzeichnen: während andere Parteigrössen sich noch mit Peanuts wie Finanz- und Bankenkrisen herumschlugen, scheint Glos die gesamte Schaffenskraft der Verbesserung seines Abkreisch-Faktors gewidmet zu haben.
Vorbildlich!

Jetzt warten alle auf das Comeback des Friedrich März ...



Das gibt's doch gar nicht:

Supergemein!
Uri Geller verbiegt alle Mundharmonikas von Supertalent!

Wie hat er das nur wieder gemacht? Uri Geller, Alienjäger, Löffelschreck und Philosoph alter Schule, hat während der Aussenaufnahmen zu seinem neuen PRO7-Strassenfeger "Sie sind unter uns!" einen kurzen Promobesuch des Supertalents Michael H. genutzt, um seine übersinnlichen Kräfte ein wenig aufzupolieren: der bittere Erfolg - siehe Bild!

Michael H.: "Jetzt hab ich alles verloren!"
RTL-Programmchef Knark nimmt's heiter: "Da muss er wohl wieder in den Fussgängerzonen aufspielen ..."
Ergänzt Dieter Bohlen: "... aber mit Vollplayback!"

Nina Hagen bringt es wie üblich auf den Punkt: "Anyway, dumm gelaufen, Harpo!"
Sowas aber auch!



Schneechaos - Schäuble greift durch!

Die Banken drohen im Nichts zu versumpfen, Piraten stehlen uns den letzten Tropfen Heizöl vor Somalia, Hessen droht der Gümbel-Kollaps und jetzt also auch noch das: Schneechaos von Kiel bis Konstanz, von Freiburg bis ins Breisgau und draus vorm Walde sowieso!
Aber nicht mit Schäuble!
Zusammen mit der Speerspitze des Zweckverbands "Anonyme Demokraten" hat jetzt der Innenminister ein Drei-Punkte-Programm auf den Weg gebracht, das es in sich hat:
ERSTENS) Einführung sogenannter schneefreier Zonen ("Anliegerplaketten gibt es bereits gegen einen geringen Obulus!")
ZWEITENS) Als Sofortmassnahme: Verteilen von Meinungsbuttons "Schnee? Nee!" an die notleidende Bevölkerung ("Gegen eine geringe Zwangsgebühr, versteht sich!")
DRITTENS) Schnüren eines Hilfspakets für die besonders stark betroffene Auto- und Pharmaindustrie! ("ca. 120 Milliarden, da dürfen wir jetzt nicht kleinlich sein!")

Schäuble zeigt sich angesichts der Grösse seiner Aufgabe erstaunlich gelassen: "Wissen Sie, wir haben dem Klimawandel bereits erfolgreich die Rote Karte gezeigt mit der Einführung der Umweltzonen - wir werden auch die Herausforderung Schneechaos meistern - spätestens in einem dreiviertel Jahr wird unseren Enkeln dieses Wort nur noch im Geschichtsunterricht begegnen!"
Wir meinen: na dann, viel Erfolg, ihr wackeren Staatenlenker!
Und guten Rutsch ...

Können auch anders: Schäuble & a gang of democrats!






POLARISATOR meint:

Swedish Dynamite

Schwedische Programmierer haben Software entwickelt, die mit 60 % Trefferquote anzeigt, ob den Text ein Mann oder eine Frau geschrieben hat! Es wurden ca. 1000 Blogs ausgewertet. Und jetzt kommt's: Die beliebtesten Wörter bei Männern waren/sind: "Bier" und "Programmieren" ... tja ... und bei den Frauen "Wein", "Schere" und "Shopping".
Hej, ihr Schweden, endlich mal eine sinnvolle Software! Vermutlich bei der Kombination "Bier" und "Programmieren" entstanden?!! Wie bei den Frauen aber die "Schere" ... vermutlich um nach "Shopping" die Preisschilder rausschneiden zu können ...
Bleibt nur noch die Frage: Wozu gehört dann der Teil der Menschheit, in dessen Wortschatz weder Bier/Programmieren noch Wein/Schere/Shopping vorkommt? Zu den Einzellern? Hochbegabten? Life on Mars?
Deshalb:
Weiterforschen! Prost!



Der Anti-Ypsilanti!

Gut lachen hat neuerdings der sympathische Wahldebakler Roland Koch. Nicht nur, dass er quasi mit links seinen Quälgeist Ypsilanti eingetütet hat, hat er auch noch beim Hessischen Spadaka-Wettbewerb für den eifrigsten Jungspekulanten ein Sparbuch auf Lebenszeit gewonnen! Einlage: 20 Euro. Koch, der sich diebisch über seinen gelungenen Coup freute: "Da hat wohl jemand vergessen, eine Altersgrenze in die Regeln zu schreiben. Das konnte ich mir natürlich nicht durch die Lappen gehen lassen!"
Im Übrigen sei "Geld immer gut, es sei zwar nicht alles, würde aber doch ungemein beruhigen, das Gewissen und so, Sie wissen schon ..."
Grosse Worte eines gelassenen Politikers. Die gesamte CDU freute sich denn auch mit Koch und das aus gutem Grund: nach dem unblutigen Machterhalt am Main und der erledigten K-Frage für 2009 gilt es jetzt nur noch, eine einzige Personalie abzuarbeiten: die Wahl des Frankenstein-Darstellers für die laufende Legislaturperiode. Und auch da ist Koch Favorit: "Sicherlich - die Konkurrenz ist gross: Oettinger, Laumann, Kauder, Glos - das wird nicht einfach, aber es soll ja nicht der bessere gewinnen, sondern ich!"
Wir jedenfalls drücken die Daumen!


Sarah sah nie besser aus!!

"WIR ZEIGEN SARAH!", haben wir am Samstag vor 10 Wochen einer stetig wachsenden Leserschar vollmundig versprochen - und zwar "NACKT!"
Denn wenn wir sie schon nicht wählen können, wollen wir sie wenigstens sehen - und zwar "NACKT!"
Und das werden wir jetzt endlich auch! Ein netSkater - zwei Worte: "Klickstu HIER!"

Reich-Ranicki ist übrigens immer noch ganz begeistert:
"Yapps - it's da full frontal nudity, baby!"


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Riesenskandal!
Super-Talent hat nicht mal Aids!

44 Jahre und kein bisschen heiser: so sieht er aus, der überglückliche Gewinner beim Supertalent-Wettstreit! Und warum auch nicht? Mundharmonikacracks spielen schliesslich mit dem Herzen und nicht mit den Stimmbändern! So gesehen dürfte Michael H. perfekt gerüstet sein, einige Fragen nach seinem Sensationssieg beim RTL-Kultur-Roundup zu beantworten.
Zum Beispiel die hier: Ist dem Gewinner des Bohlen-Mirakels eigentlich klar, dass jetzt unterm Tannenbaum statt ohren- und umweltschonender mp3-player Milliarden von Blues-Harps und Mundharmonikas liegen werden? Die schlimmsten akustischen Folterinstrumente nach Blockflöten und Arschgeigen?
Ebenso ungeklärt: die Sache mit der "chromatischen Ausbeutung des Midleidsfaktors in C-Dur" (Reich-Ranicki).
Und was meint Pastor Fliege zu alldem? Pastor Fliege meint: "Der Mann ist ja nicht mal totkrank!" und verweist damit radikal auf die grundlegende Dichotomie von Empathie und Ohropax!

Was aber sagt der kleine Mann von der Strasse?
"Ach Kacke!", sagt der besonders kleine Rüdiger K. und strebt entschlossen seiner Einliegerwohnung in der Goethestrasse 75 zu: "Gleich beginnt der Schleudergang in meiner Constructa - hab ich noch nie verpasst!"
Vielleicht hätte man ihm mit auf den Weg geben sollen, dass RTL als nächsten Scoop den "WashingWizzardsWorld-Contest" auf die Mattscheibe bringen will ...?

Zumindest diese Frage lässt sich eindeutig beantworten: Vielleicht ja - vielleicht nein!




BUCHMESSE VERY SPECIAL!

Die gute Nachricht zuerst: Das Buch bleibt! Und jetzt die bessere: Heidenreich geht!
Auch und gerade nach dem Rausschmiss von Elke Heidenreich, der ZDF-Souffleuse des ambitionierten Mainstreams, werden im ÖRTV schöne Buchbesprechungssendungen ausgestrahlt werden, versichert ZDF-Spokesman Peter Hahne. Den Anfang macht Hademar Bankhofer, Allzweckwaffe aller Intendanten seit Kaiser's Geburtstag und stets unterwegs zu neuen Ufern. Unser Bild zeigt ihn nach seiner kleinen product-placement-Auszeit glänzend rehabilitiert bei den Probelesungen der "Feuchtgebiete" in seinem upcoming Quotenwonder "Lesen und Lauschen".

Hat jetzt unser Leben wieder einen Sinn?
MEHR? NOPE!


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Der cineastische Einwurf

Bei aller Liebe zur Kritik - eins wollen wir doch schon mal im Vorfeld klarstellen: Lang lebe der ruhmreiche DFB!
Aber ob er wirklich gut beraten war, den schmerzlich herbeigesehnten Film über Leben, Leiden und Labern des Günter Netzer, "Meine Bälle sind härter als eure Sofas!", ausgerechnet von Stefan Aust bewerben zu lassen? Der Mann gilt in seiner Branche schliesslich nicht umsonst als themenfixiert ...
Aber urteilen Sie doch bitte selbst:

Mai '68 - ein heisser Frühling - Baader-Meinhof erfindet die Bandenwerbung - die Frisur sitzt ...
September '72 - ein bleierner Herbst - die Frisur sitzt - Baader-Meinhof auch ...

Wir meinen: Gebongt - so viel Terrorismus wie heute war noch nie! Aber kann man nicht alles auch irgendwie übertreiben?
Wohlgemerkt: Man kann natürlich ...
Aber man muss doch nicht!

MEHR davon gibt's HIER NICHT!




Hier ist prinzipiell nix unmöglich!

In diesem Sinne: CU

 

 

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