"Die kleinen Parteien sind das Salz in der Suppe!", wusste bereits Trude Unruh, unvergessenes Urgestein und Aushängeschild der Postpunkpartei "Die Grauen".

Gerne wird behauptet, dass kleine Parteien lediglich Partikularinteressen frönten und einzelnen Gruppierungen eine Lobby zu verschaffen versuchten, die FDP den Zahnärzten etwa oder die Grünen den Chianti-Herstellern.

"Alles so weit richtig!", gibt Parteienforscher  Labberdia solchen Spekulationen recht, "aber um sich behaupten zu wollen, können auch kleine Parteien es sich einfach nicht mehr leisten, auf klare Aussagen zu verzichten!"

Wie etwa die F.D.P.?    "Genau", ergänzt Labberdia, "wie etwa die F.D.P. ..."

 

 

 

 

Doch auch die Grünen kommen noch einmal mächtig in Fahrt: mit ihrer neuen Image-Kampagne könnten Sie durchaus für eine Überraschung gut sein!

"In der Tat", schmunzelt da Labberdia, "die Grünen - die wissen wo Bartel den Jackpot knackt!"

 

 

 

Wunderbar stimmig auch unser nächstes Beispiel: eine Partei, die quasi auf ganz leisen Sohlen daherkommt, eine Partei, die zwar ein Ziel vor Augen, aber kein Programm hinter sich hat - die Piratenpartei.

"Solch eine Gruppierung setzt am besten auf Understatement - da ist ganz einfach lineare Subtilität angesagt! Wer nichts hat, hat schliesslich auch nichts zu verlieren, das aber auf erstaunlich hohem Niveau ..."

 

              in der Tat ...

                                         

 

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